Abfallvermeidung für mehr Umweltschutz

Die Abfallhierarchie

5-Stufige Abfallpyramide: Vermeidung, Wiederverwendung, Recycling, Verwertung, Beseitigung

Die Abfallhierarchie ist gemäß § 6 des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) eine gesetzliche Verpflichtung und ökologischer Anspruch. Sie dient der Schonung natürlicher Ressourcen und stellt sicher, dass der Schutz von Mensch und Umwelt bei der Erzeugung und Bewirtschaftung von Abfällen gewährleistet wird.
Handeln, ohne dass Abfälle entstehen, ist öko-effizient: Werden Abfälle vermieden, sind sie nicht zu entsorgen. Damit wird keine Energie benötigt und es fallen keine Kosten und Emissionen an. (Quelle: lfu.bayern.de)

Vermeidung von Abfällen
Der beste Abfall ist der, der gar nicht erst anfällt. Denn Abfälle, die nicht entstehen, müssen später nicht entsorgt zu werden.
Abfälle zu vermeiden schont nicht nur Ressourcen, sondern schützt zudem Mensch und Umwelt. Deshalb stellt die Vermeidung vorrangiges Ziel der Kreislaufwirtschaft dar.

Wiederverwendung
Gleich hinter der Vermeidung von Abfällen kommt die Wiederverwendung. Durch Reparatur und Reinigung sollen Gegenstände weiter verwendet werden. Aber auch die Weitergabe von gut erhaltenen Dingen fällt darunter.

Recycling
Recycling hat die Aufgabe, Rohstoffe im Kreislauf zu erhalten. Die durch Recycling gewonnenen Sekundärrohstoffe werden Rezyklate genannt. So können Rezyklate aus Glas, Papier oder Kunststoffe für neue Produkte verwendet werden.

Sonstige Verwertung
Abfälle die nicht wiederverwendet oder recycelt werden können, können noch energetisch verwertet werden. Hierzu zählt zum Beispiel die Müllverbrennung um Strom und Wärme zu erzeugen.

Beseitigung
Nur wenn keine der in der Rangfolge vorgestellten Verfahren angewendet werden können, darf Abfall beseitigt werden. Der nicht weiter verwertbare Abfall landet dann nach einer Vorbehandlung auf einer Deponie.