Mit dem Fahrrad unterwegs in Unterhaching

Wir setzen auf umweltfreundliche Mobilität. Der Ausbau des Radverkehrs trägt zu mehr Lebensqualität, Sicherheit und Klimaschutz in unserer Gemeinde bei. Auf dieser Seite erfahren Sie mehr über unsere Ziele und Aktivitäten im Bereich Radverkehr.

Kampagne Miteinander im Verkehr

Jeder ist mal mit dem Pkw, dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs. Bitte nehmt Rücksicht, insbesondere auf Kinder oder mobilitätseingeschränkte Personen. Nur zusammen ist eine sichere Fortbewegung möglich!

Fahrradfreundliche Kommune 

Radverkehrskonzept

Die Gemeinde Unterhaching möchte „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“ werden. Der Beitritt zur Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern e.V. (AGFK Bayern) wurde beschlossen und die Vorbereisung hat 2022 stattgefunden. Für die Auszeichnung sind bis 2026 verschiedene Handlungsempfehlungen zu prüfen und soweit möglich umzusetzen.

Eine Voraussetzung zur Auszeichnung ist der Grundsatzbeschluss zur Radverkehrsförderung mit einem Anstieg des Radverkehrsanteils in Unterhaching um fünf Prozentpunkte in 5-7 Jahren. Dies wurde im Gemeinderat am 28.02.2024 beschlossen. Deshalb wurde im Rahmen der Erstellung vom Mobilitätskonzept ein eigenes Radverkehrskonzept mit aufbereitet. Es enthält eine Maßnahmenliste inkl. Priorisierung und Kostenschätzung für alle Aufgabengereiche ‚Rund ums Rad‘.

Radverkehrskonzept.pdf

Mobilitätskonzept

Bund und Länder sind nicht allein für die Verkehrswende verantwortlich. Auch die Kommunen sind aufgefordert, kräftig mit anzupacken. Die Kommunen haben zwar teilweise nicht so viel Handlungsspielraum wie die Länder, dafür sind ihre Maßnahmen vor Ort aber unbürokratischer, direkter und näher am Alltag der Menschen.

Von Mai 2024 bis Oktober 2025 wurde nun unterstützend ein integriertes Mobilitätskonzept erarbeitet, um die negativen Folgen des motorisierten Verkehrs zu mindern und den Radverkehr als umweltfreundliche und gesunde Mobilitätsalternative in der Gemeinde zu fördern. Für die Erstellung des Mobilitätskonzepts wurde ein erfahrenes Planungsbüro beauftragt, welches einen integrierten Ansatz im Hinblick auf die Berücksichtigung aller Verkehrsteilnehmer als auch einer nachhaltigen Stadtplanung verfolgt.

Neben der Bestandsaufnahme der unterschiedlichen Verkehrsmittel, Mobilitätsangebote und Parkraum im Hinblick auf verschiedene Zielgruppen wird z.B. der aktuelle Radverkehrsanteil durch Zählungen ermittelt oder auch neue Standorte für E-Ladesäulen ermittelt.

Eine enge Abstimmung erfolgt dabei auch mit der Ortsentwicklungsplanung u.a. mit einer Bürgerbefragung.

Ziele und Leitlinien wurden bis 2040 definiert und eine Maßnahmenliste erstellt.

Es wird erwartet, dass durch diese Initiative nicht nur der Radverkehr gefördert wird, sondern auch ein positiver Beitrag zur Verringerung des motorisierten Verkehrs und zur Verbesserung der Luftqualität geleistet wird. Parallel erfolgen bereits jetzt Maßnahmen, die schnell und autark umzusetzen sind. Viele kleine und große Bausteine zusammen helfen dem Klimaschutz im Verkehr.

Mobilitätskonzept.pdf