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Neuer Traglufthallenstandort an der Biberger Straße

Die Kapazität zur Aufnahme von Flüchtlingen auf dem Gelände der Universität der Bundeswehr an der Biberger Straße in Unterhaching wird schneller als angenommen erweitert. Aktuell laufen bereits die Arbeiten zur Errichtung eines Traglufthallenkomplexes mit Containern südlich des bestehenden Gebäudes. Im Gebäude selbst, früher vom Luftwaffenmusikkorps genutzt, können bis zu 150 Flüchtlinge untergebracht werden. Im Norden der Liegenschaft steht schon seit September letzten Jahres eine große Traglufthalle mit einer Kapazität für bis zu 300 Menschen.

Diese Halle wird im September 2016 planmäßig wieder abgebaut. An gleicher Stelle wird die Regierung von Oberbayern ab Oktober in Leichtbauweise eine Erstaufnahmeeinrichtung bauen. Im April 2017 wiederum wird der eingangs erwähnte Traglufthallenkomplex des Landkreises ebenfalls einer Einrichtung der Regierung von Oberbayern weichen. Dann wird der gesamte Bereich der Bundeswehrliegenschaft der Biberger Straße in der Form einer Erstaufnahmeeinrichtung als Drehscheibe zur Weitervermittlung von Asylbewerbern in andere feste Unterkünfte dienen.

Mit dieser Entwicklung konnten weitere Belegungen von Schulturnhallen abgewendet werden. Die Gemeinde Unterhaching beherbergt zudem noch 75 Asylbewerber in der Einrichtung des Landkreises an der Hachinger Haid. 20 Flüchtlinge sind außerdem dezentral in Häusern und Wohnungen in Unterhaching untergebracht.

Unterhaching hat damit seine Quoten und Verpflichtungen voll erfüllt.

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