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Klimaschutzkonzept

Die Geothermie GmbH & Co KG leistet bereits mit der Fernwärmeversorgung mittels Tiefengeothermie einen entscheidenden Beitrag zur Verringerung der CO2-Emission. Um die bundes- und landesweiten Ziele sowie die Zielsetzung der Energievision zu erfüllen, sind weiterhin zahlreiche Maßnahmen durchzuführen. Für das Erreichen der Ziele hat der Gemeinderat Unterhaching am 08.06.2011 mit der Erstellung eines eigenen Klimaschutzkonzeptes einen weiteren Baustein beschlossen.

Ein Klimaschutzkonzept besteht aus drei Komponenten:

Im ersten Teil wird im Rahmen der Bestandsaufnahme der Energieverbrauch für die Bereiche Haushalte, Gewerbe, Handel und Dienstleistungen, gemeindliche Liegenschaften und Verkehr erfasst. Zudem werden im Gemeindegebiet die Gebäude in Gruppen (z.B. Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus) und Baujahre unterteilt. Dadurch lässt sich für die Gebäude das mögliche Einsparpotential ermitteln. Neben dem ermittelten Einsparpotential der Gebäude wird für die zweite Komponente, der Potentialanalyse, die in Frage kommenden regenerativen Energiequellen ermittelt. Dabei werden jegliche Formen der erneuerbaren Energien erfasst. Zudem wird in diesem Themenkomplex die Energieeinsparung anhand einer verbesserten Energieeffizienz berücksichtigt. Der dritte Teil und somit letzter Block im Klimaschutzkonzept ist der Maßnahmenkatalog. Anhand der Bestandserfassung und der Potentialanalyse werden sich Maßnahmen ableiten lassen. Maßnahmen, die technisch und wirtschaftlich realisierbar sind, werden in den sogenannten Klimaschutzkonferenzen den Unterhachinger Bürgern vorgestellt.

Jeder Unterhachinger Bürger ist deshalb gefordert, sich der Herausforderung der Energiewende zu stellen. Zumal der Energieverbrauch der gemeindlichen Liegenschaften einen sehr geringen Anteil (2-4 %) am gemeindeweiten Energiebedarf aufweist

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