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Unterhaching

Aufgrund von Ausgrabungen wissen wir heute, dass das Hachinger Tal seit mindestens 3000 Jahren besiedelt ist. Eine ununterbrochene Fundkette seit der Zeit der Urnenfelder, der Kelten und der Römer bezeugt das Bestehen einer Siedlung in unserem Gemeindegebiet.

Wappen der Gemeinde im großen Sitzungssaal

Die Rodung des Hachinger Tales und die Ausbildung des bayerischen Stammes erfolgten zwischen dem 5. und 8. Jahrhundert, worauf ein altbajuwarisches Reihengräberfeld hinweist. Der Name Haching leitet sich vom Adelsgeschlecht der Hahilinga und dem damit verbundenen Personennamen Hacho ab. Die älteste Urkunde mit der Ortsangabe Haching stammt aus dem Jahre 806, als der Abt Petto seinen Besitz in Haching dem Kloster Schäftlarn vermachte. Die erste schriftliche Erwähnung von Unterhaching (lat. inferiori hachingin) verdanken wir einem Besitzverzeichnis des Bischofs von Freising aus dem Jahre 1180.

Bis um 1900 war Unterhaching ein reines Bauerndorf. Grundherren waren bis zur Säkularisation in 1803 - wie fast überall in Altbayern - Klöster, Kirchen und Bischöfe. Bis dahin war der Landrichter in Wolfratshausen unsere Obrigkeit. Erst anschließend wurde Unterhaching dem Bezirksamt München zugeordnet. Die Klöster Tegernsee (rund 30 % Grundbesitz) und Schäftlarn hatten wirtschaftlich eine große Bedeutung, weshalb das Gemeindewappen auch aus dem Abtstab des Klosters Schäftlarn und dem grünen Seeblatt aus dem Klosterwappen von Tegernsee besteht. Das älteste Gebäude ist die um 1310 erbaute Dorfkirche St. Korbinian.

Mit dem Anschluss an das Bahn- und Postnetz und dem Bau des Wasserwerks ab der letzten Jahrhundertwende begann die Besiedlung und die Strukturveränderung vom Bauerndorf zu einer Wohngemeinde.

Unterhaching ist damit eine der größten von insgesamt 29 Gemeinden im Landkreis München. Eine umfangreiche Darstellung der Geschichte Unterhachings finden Sie übrigens im 'Unterhachinger Heimatbuch' (Autor: Rudolf Felzmann), das im örtlichen Buchhandel erhältlich ist.

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